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Uni

Hallo Axel! Habe Dir gestern die Verbesserung der Sachanalyse usw. geschickt. Meine Freundin meinte aber, dass es vielleicht geschickter wäre, wenn wir in der ersten Stunde schon mehr mit Hindernissen arbeiten würden, da die Kinder durch die Exkursion schon eine genaue Vorstellung haben, wie Minigolf auszusehen hat. Was meinst Du? Ich finde dies einen berechtigten Einwand. sven Hallo Julia und Sven:
Als erstes Müsst ihr euch einen Account erstellen, dass funzt folgendermaßen:
  1. Klickt auf 'Register', dass findet ihr in der Kopfzeile (in dem oberen Bild) dieser Seite.
  2. Gebt euch einen Namen (am besten den richtigen)!
  3. Gebt euch ein Passwort!
Danach solltet ihr in der Lage sein, diese Seiten zu bearbeiten, was wiederum folgendermaßen funzt:
  1. Geht auf die Seite die ihr editieren wollt (wahrscheinlich diese) und klickt unterhalb der Kopfzeile auf '[edit]'.
Dann erscheint ein Textbox, mit dem ganzen 'Quellcode' der Seite, den ihr nach belieben vereändern könnt.

Bei Fragen: Schaut euch erstmal diesen Link an: snipsnap-help. Wenn das nicht hilft, schreibt mir eine Mail...

Planen: SS05/Bernbeck

Sachanalyse:

1. Bedingungsfeldanalyse

1.1 Sachanalyse

Minigolf wird dem Oberbegriff Bahnengolf zugeordnet. Minigolf ist ein Geschicklichkeitsspiel, welches mit einem Schläger und einem Ball gespielt wird. Beim Minigolf spielt man auf 12 Meter langen und 1,25 Meter breiten Betonbahnen, mit einem 2,5 Meter durch messenden Endkreis, den man wegen seiner Größe auch betreten darf. Grundsätzlich wird auf 18 Bahnen der Reihe nach gespielt. Ziel dieses Spiels ist es, mit möglichst wenigen Schlägen den Ball von der Abschlagsmarkierung ins Loch zu befördern . Die Anzahl der Schläge ist auf sechs limitiert. Hat der Ball bis dahin das Ziel nicht erreicht, wird auf der Spielerkarte die Ziffer sieben notiert. Dabei ist darauf zu achten, dass der Ball in sachgemäßer Weise das oder die Hindernisse durchläuft. Einige Bahnen dürfen nur von ihrem Abschlagpunkt aus gespielt werden, hingegen wird bei anderen der Ball vom Ort des Liegenbleibens aus weitergespielt. Dabei sind folgende Ablagemarkierungen zu beachten. Hat der Ball eine oder mehrere „rote" Grenzlinien überschritten und kommt dann zum Stehen, darf der Ball an dieser Markierung neu platziert werden. Sind keine weiteren Ablagemarkierungen vorhanden, muss der Ball von der letzten aus gespielt werden. Sieger des Spiels ist, wer nach allen 18 Löchern die niedrigste Anzahl an Schlägen benötigt hat.

Beim Minigolf in der Halle wird ebenfalls mit Schlägern, einem Ball und auf Bahnen gespielt. Die Minigolfbahnen und Schläger sollen von den Schülern selbst entwickelt und hergestellt werden, es können neben den Hallengeräten und Materialien auch selbst mitgebrachte Utensilien Verwendung finden. Das Bauen der Schläger und Entwickeln der Bahnen sollte nach Möglichkeit fächerübergreifend geschehen.

2. Entscheidungsfeldanalyse

2.1 Didaktisch-methodische Vorüberlegungen

Minigolf stellt gerade im Sommer eine beliebte Freizeitbeschäfftigung für die ganze Familie dar. Auch in Frankfurt (Main) existieren einige Minigolfbahnen, die in den Sommermonaten nutzbar sind. So kamen wir darauf, das Thema Minigolf im Unterricht zu behandeln, denn dieser soll „in der Wahl seiner Inhalte und Methoden von der Lebenswelt der Kinder, d.h., ihren konkreten Lebenssituationen, ihren Interessen und Fähigkeiten, Erfahrungen und Kenntnissen, sowie von ihrer Verletzlichkeit und Gefährdung ausgehen und Lernprozesse ermöglichen, die wieder in diese Lebenswirklichkeit einführen.“ . Weiterhin findet Minigolf in der Schule seine Legitimation in der Verbindung von außerschulischem und schulischem Sporttreiben und leitet zu einer sinvollen Gestaltung der Freizeit und damit zur Verbesserung der Lebensqualität an . Da Minigolf eine Individualsportart darstellt, müssen ängstliche Spieler keine Aktion und Reaktion eines Mitspielers fürchten, sie setzen sich einzig mit Ball, Schläger und Umwelt auseinander. Das Spiel erfordert von einem Spieler Geschick, Konzentration und Auge-Hand-Koordinationsfähigkeit , hierbei können auch leistungsschwächere Schüler zu ihrem Erfolg kommen. Auch diese Spieler erhalten durch das Minigolfspielen ein überdauerndes Interesse an Bewegung und Spiel . Zusätzlich ist positiv zu erwähnen, dass Behinderte, trotz ihres Handicaps am Spiel aktiv teilhaben können.

Minigolf lässt sich in den Handlungsbereich Spielen einordnen. Hier sollten die Schüler im „zweckfreien, wie auch in gebundenen Spielen Erfahrungen im Umgang mit unterschiedlichsten Materialien und Spielgeräten gewinnen“ . Um den Schülern das Minigolfspiel näher zu bringen und es am eigenen Leib erfahrbar zu machen, wird die erste Veranstalltung der Unterrichtseinheit eine Exkursion darstellen, die die Gruppe auf einen Minigolfplatz führt.

Desweiteren werden die Schüler im Rahmen der Einheit eigenen Stationen, Regeln und Schläger entwerfen und weitrerentwickeln. Das soll nicht nur im Sportunterricht stattfinden, sondern fächerübergreifend, beispielsweise im Kunst- oder Werkunterricht. Für die Lerngruppe bedeutet dies, dass sie sich intern besprechen und einigen müssen, dass geschieht durch Experimentieren mit den Materialien und im Gespräch. Minigolf fördert demnach das soziale Lernen der Kinder, da sie gemeinsam nach selbst erstellten Regeln spielen und Absprachen treffen müssen. Da die Schüler die Bewegungsarrangements selbst entwickelt haben, wird ein überaus sorgfältiges und gegenüber den Materialien und Geräten behutsames Bewegungshandeln geschaffen, das auch wichtig für die ökologische Bewegungserziehung ist. Bei der Regelfindung, muss sich die ganze Gruppe einig werden und beim Schlägerbau sollten individuelle Wege gegangen werde, mit dem Lehrer beratend an der Seite. Mehrere Kleingruppen werden eigene Stationen entwickeln, (geplant ist eine Zeichnung des Parcours im Kunstunterricht, ein erstellen der Materialien im Werken und der Test und im Sportunterricht) und sie den anderen Gruppen vorstellen. Platzkarten sollen entworfen werden, auf denen die Spieler ihre Ergebnisse eintragen können. Hat ein Schüler eine Station durchlaufen, ob nun eingelocht oder nicht, darf er sich an der entsprechenden Station einen Stempel abholen. Hierbei soll der Schüler die Möglichkeit erhalten, ein Erfolgserlebnis zu erzielen. Differenzierung besteht darin, dass die Schüler sich die Stationen selbst aussuchen können, es soll anfangs kein Zwang bestehen, alle Bahnen „spielen zu müssen“. Desweiteren besteht aber die Möglichkeit für alle Schüler jede Station zu nutzen.

2.2 Unterrichtsziele:

Unsere Unterrichtseinheit zielt darauf ab, Minigolf handlungsorientiert zu vermitteln und für jeden Schüler erfahrbar zu machen. Zusätzlich soll es durch seinen Anspruch an die Auge-Hand-Koordination und Geschick die Entwicklung von koordinativen Fähigkeiten fördern. Das anvisieren eines Zieles wird geübt und somit die Raumorientierung geschult. Zusätzlich wird der Gleichgewichtsinn trainiert und die Differnzierung (s.o.) – das Einschätzen des eigenen Könnens geschult. Auch die soziale Interaktion soll gefördert werden, gerade durch das gemeinsame erarbeiten der Bahnen und erstellen der Regeln und Basteln der Schläger.

3.1 Analyse der Lerngruppe:

3.2 Analyse des Umfeldes:

Die Turnhalle der Römerstadt Schule besitzt ausreichend Platz, um minsdestens 7 Minigolfbahnen in sich aufzunehmen. Materialien, die geeignet zum Bauen der Bahnen sind stehen zur Verfügung. Zusätzlich wurde bereits mit der Lehrerin gesprochen, dass auch Materialien Verwendung finden dürfen, die nicht aus der Turnhalle stammen. Bälle der unterschiedlichsten Größen sind in außreichender Zahl vorhanden.Hockeyschläger gibt es an der Schule keine, wir sind bemüht, uns am IfS darum zu kümmern, es finden sich dafür andere Materialien in der Turnhalle, die sich als Schlaggerät eignen. Ebenfalls ist die Schule mit einem Werkschrank ausgestattet, der Arbeitsmaterial enthält, um die Schläger in den Klassenräumen herzustellen. Die Materialkosten dafür können aus der Klassenkasse gezahlt werden. Der Sportunterricht der Klasse 3b der Römerstadt Schule findet jeden Freitag von 10:15 Uhr bis 11:45 Uhr (Doppelstunde) statt.

4 Planung der erste Stunde: (an Synopsis denken)

Nachdem betreten der Turnhalle durch die Schüler, werden sie aufgefordert, sich im Sitzkreiss zu sammeln. Hier findet eine Reflexion der ersten Stunde statt, die einen Ausflug auf den Minigolfplatz darstellt. Daraufhin wird den Schülern kurz das Thema der Unterrichtseinheit vorgestellt. Anschließend werdem die Schüler aufgefordert, sich einen Ball und einen Schläger zu nehmen. Hierzu sind auf einer Seite der Halle mehrere unterschiedliche Bälle, daneben eine Auswahl aus Schlaggeräten aufgereiht. In der Halle sind Hütchen und Reifen als Ziele ausgelegt, bisher wird auf weitere Hindernisse verzichtet, da sich die Schüler auf das Ball- und Schlägerverhalten konzentrieren sollen, die Ziele dienen der Motivation der Schüler und sollen zusäztlich die Löcher des Minigolfs simulieren. Nach jeweils 5 Minuten werden durch Zurufen die Schüler gebeten, Ball und Schläger zu tauschen, ansonsten doch fortzufahren. Zwei dieser Wechsel finden statt, danach kommt die Gruppe wieder im Sitzkreis zusammen. Hier werden erste Erfahrungen ausgetauscht, was die unterschiedlichen Materialien betreffen, man wird Trends erkennen könne, welche Schläger und Bälle der Lehrgruppe am zweckdienlichsten erscheinen. Mit diesen Materialien soll nach dem Sitzkreis weitergearbeitet werden. Von dem Lehrenden werden die Reifen und Hütchen eingesammelt, die bisher als Ziele dienen und die Deckplatten des Bodens entfernt. In Zukunft sollen das unsere Löcher sein, sie wurden vor der Turnstunde bereits mit Plastiktüten und Klebeband verkleidet, damit die Bälle einfach zurückzubekommen sind. Dies Bereiche um die Löcher werden mit einem Hütchen markiert, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. Hiermit wird die Auswahl der Bälle dabhingehend beschränkt, dass nur noch Bälle in Frage kommen, die in diese Öffnungen passen, also maximal einen Umfang von 20 cm haben. Nun wird den Schülern erneut die Möglichkeit gegeben, mit den zur Verfügung stehenden Materialien das Schlagen zu üben.

Am Ende der Stunde wollen wir noch ein Bewegungsspiel (Schuhhockey) spielen, dass folgendermaßen funktioniert: Es werden zwei Manschaften gebildet und zwei kleine Kästen an einer zwei sich gegenüberliegenden Seiten der Halle aufgebaut: Diese dienen als Tore. Die Schüler ziehen sich jeweils einen Schuh aus, der ihnen als Schläger dient und versuchen einen Tennisball mit dem Schuh in das gegnerische Tor zu treiben. Dieses spielt soll den Bewegungsdrang der Schüler stillen und zum abreagieren dienen, da es davor weniger auf die schnelle Bewegung ankommt, sondern zum Großteil die Konzentration und Auge-Hand-Koordination geschult wird. Erneut trift sich sich die Gruppe in einem Sitzkreis…

Brief für Exkursion

Sehr geehrte Eltern,

am Freitag, den 16.09.05 wollen wir bei gutem Wetter, mit den Schülern der Klasse 2b einen Ausflug zum Heddernheimer Minigolfplatz veranstalten. Der Ausflug beginnt um 8:00 Uhr am Haupteingang der Römerstadtschule und endet gegen 12:00h ebenfalls am Haupteingang der Schule.
Wir möchten sie daher bitten, ihrem Kind was zum Essen, sowie eine Trinkflasche und 2,5 € mitzugeben.

mfG.

_________________________________________________

Mein Kind darf am 16.09.05 am Ausflug auf den Heddernheimer Minigolplatz teilnehmen.

TO DO

  1. Analyse der Lerngruppe
  2. Zitate
  3. Material besorgen (Schläger)
  4. Planung erste Stunde
  5. Planung anschließende Stunden
Zum Tabellarischen Unterrichtsverlauf:

Die Überschriften der Tabelle lauten: ZEIT , INHALT(WAS?) , METHODISCH ÜBERLEGUNG(WIE?) , DIDAKTISCHE ÜBERLEGUNG(WOZU?) , KOMMENTAR/MATERIAL

  • Beginn der ersten Unterrichtsstunde im Sitzkreis: Anwesenheit, Begrüßung, Rückblick der Exkurssion (Minnigolfplatz),
Eingeplante Zeit: 10 Minuten
  • Einstimmung in das Thema:
Spiel-Schuhockey Eingeplante Zeit: 15 Minuten Materialien: Ein Schuh, Tennisball oder kleiner Softball, kleine Tore, Leibchen
  • Hauptteil: Kinder testen verschiedene Bälle und Schläger, die in der Sporthalle vorher von uns verteilt wurden.
Kinder sollen sich mit den Materialien austauschen. Anschließend kommen unterschiedlich große Ziele dazu. Sie werden von uns in der Halle verteilt (Ringe, Reifen, Löcher, Hütchen, Stäbe usw.). Die Schüler sollen selbst experimentieren und Erfahrungen sammeln. Wir stellen nur die Materialien.(Genetisches Lernen?) Eingeplante Zeit: 35 Minuten Materialien: verschiedene Balle.....,verschiedene Schlägervarianten......., Ziele..........
  • Zum Ausklang: Ein Spiel, dass einen Bezug zu unserem Thema haben soll.(Vertiefung: Schläger, Ball, Ziel)
Schweinetreiben:(Literatur: Schulung der Bewegungskoordination) Alle verfügbaren Bälle (Gymnastik-, Schlag-, Soft-, Medizin-, Basket-, Tennisbälle etc.) liegen in der Halle verteilt. Jeder Schüler erhält einen Stab und beginnt, die "Schweine" (Bälle) zu treiben (nicht zu schlagen, Verletzungsgefahr!!). Daraus entwickelt sich ein Spiel, das öfters variiert werden kann:

° Die "Schweine" müssen in Ställe getrieben werden (auf dem Boden liegende Reifen). ° Die "Schweine" müssen sortiert nach Farben oder Größe in die Ställe getieben werden; dabei sollte der Stab ständig am Ball geführt werden. ° Die "Schweine" müssen in die gegenüberliegenden Ställe getrieben werden. Ein bis drei "Schweinediebe" versuchen, freilaufende "Schweine" zu erobern: Welche Gruppe verliert nach einem Stallwechsel die wenigsten "Schweine"? ° Jede Gruppe wird anderen "Schweinen" (anderen Ballgruppen) zugeordnet. ° Die "Schweine" müssen gleichmäßig auf zwei verschiedene Ställe verteilt werden. ° Die Schüler organisieren ein Schweinerennen.

Eingeplante Zeit: 20 Minuten Materialien: s.o.

  • Reflexion am Ende der Stunde im Sitzkreis:
Rückblick mit Fragen an die Kinder. Welche Bälle und Schläger fandet ihr geeignet, welche weniger ? + weitere Fragen (Diese Reflexion evt direckt nach dem Hauptteil??) Eingeplante Zeit: 10 Minuten

So in etwa habe ich mir den Ablauf vorgestellt! Würde in der Tabelle noch zu den einzelnen Punkten die methodische- und didaktische Überlegung fehlen! (weiß nicht ob wir die schon genau zu den einzelnen Unterrichtsteilen haben?!) Wenn nein können wir sie morgen nochmal besprechen oder ich schreibe sie einfach noch. L.G. Julia

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